Depression

Depression äußert sich in Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Traurigkeit, Selbstzweifel und zuweilen Hoffnungslosigkeit. Der Schlaf ist oft erheblich gestört, Betroffene werden überdies tagsüber sowie nächtens von sich ständig wiederholenden negativen Gedanken gepeinigt. Häufige körperliche Beschwerden sind Verspannungen, Glieder- und Gelenksschmerzen, Kopfschmerzen, sexuelle Störungen sowie Verdauungsprobleme.

Depressionen können sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben. In der Therapie werden sowohl kurz- als auch langfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Beschwerden erarbeitet.

Burnout und chronische Erschöpfung

Unter Burnout versteht man arbeitsbedingte Erschöpfungszustände. Burnout ist das Ergebnis eine Dysbalance zwischen Anstrengung und Erholung sowie zwischen Engagement und Belohnung. Stimmt die Balance nicht und wird "das Konto überzogen", so häuft sich über die Zeit ein sattes Defizit an, das irgendwann einmal zu einer "Sprengung des Überziehungsrahmens" führt. Spätestens dann treten die Beschwerden auf, die Erschöpfung, rasche Ermüdbarkeit, geringe Belastbarkeit, Schlafstörungen und verschiedene körperliche Symptome umfassen.

Um Burnout wirksam zu begegnen, ist neben der Analyse und Reduktion der Dysbalance eine schrittweise Wiederherstellung des Befindens und der Leistungsfähigkeit durch Entspannungstechniken, Biofeedback, Bewegung und geplanten Erholungsmaßnahmen erforderlich.

Psychosomatische Beschwerden

Der Körper reagiert in unterschiedlichster Form auf emotionelle Spannungen und psychische Belastungen. Dies reicht von Verspannungen über eine Erhöhung des Blutdrucks bis hin zu Magen-Darm Problemen und unerklärlichen Schmerzen. Manchmal kommt es auch zu neurologischen Störungen wie Muskelzucken oder Muskelschwäche bis hin zu Lähmungen, die sich in einer Bewegungsbehinderung äußern können.

Gleichzeitig hängen diese Beschwerden auch damit zusammen, wie wir leben, d.h. was wir essen, wann wir schlafen gehen, wie viel wir uns bewegen, etc. und mit körperlichen Beeinträchtigungen.

In einer psychotherapeutischen Behandlung versuche ich, den Beitrag dieser einzelnen Bereiche festzustellen und je nach Erfordernis auf einer oder mehreren Ebenen das Problem therapeutisch anzugehen.

Ängste

Angst ist eine normale Reaktion auf Bedrohungen, die dazu dient, uns vor eben diesen Bedrohungen zu schützten. Furchtverhalten ist im Tierreich weit verbreitet, um Angst auszulösen genügt es meist, ein Tier in eine neue, ungewohnte Umgebung zu bringen. Von Menschen wird erwartet, alle möglichen Situationen weitgehend angstfrei meistern zu können. Tatsächlich führen jedoch viele Situationen auch beim Menschen zu gesteigerter Nervosität und Unbehagen, insbesondere, wenn diese neue und ungewohnt sind.
Ein gewisses Ausmaß an Angst ist somit normal. Wenn Situationen jedoch dauerhaft Angst oder körperliches Unbehagen auslösen bzw. grundsätzlich vermieden werden, und es dadurch zu einer Beeinträchtigung der alltäglichen Verrichtungen und der Lebensqualität kommt, spricht man von einer Angststörung. Angststörungen können durch psychologische und psychotherapeutische Maßnahmen wie Entspannung, aktive Auseinandersetzung, Verbesserung sozialer Fertigkeiten oder Besprechung mit der Angst einhergehender lebensgeschichtlicher Ereignisse gut behandelt werden.

 
 
Dr. Gerhard Blasche

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